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Praxissemester bei ... Eaton Industries

Abkürzungswahn im Office

Nele van Leeuwen ist für ihr Praxissemester nicht weit gereist, sondern in Bonn geblieben, um die Firma Eaton in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Für technikjournal.de berichtet sie über ihre ersten Arbeitstage und warum die Arbeit in Bonn doch internationaler ist, als sie dachte. // Von Nele van Leeuwen

9.10.2012 // HR, EMEA, S-CC, B2B… Willkommen im Land der Abkürzungen. Wie meine beiden Vorblogger habe auch ich mich auf fremdes Terrain begeben, selbst wenn ich in Bonn geblieben bin. Seit zwei Tagen arbeite ich jetzt bei Eaton Industries, das den Bonner Lesern wahrscheinlich besser als Moeller bekannt ist. Der amerikanische Konzern übernahm Moeller 2008 und inzwischen sind die englischen Begriffe bei Eaton in Bonn vollständig etabliert. In dem sehr verwinkelten Gebäude fällt es mir schwer mich zu orientieren, wobei mir die Abkürzungen im Aufzug und Treppenhaus auch nicht gerade weiterhelfen: S-FF, S-CC, S-FC heißt es da. Jedes Kürzel steht für eine bestimmte Abteilung. Ich arbeite in der MarCom-Abteilung, was für Marketing und Communication steht. Auf die Nachfrage am zweiten Tag, wo ich denn diese Abteilung fände, reagierte der Pförtner allerdings nur mit einem Schulterzucken. Er kenne nur die Abteilungskürzel. Nach langem Suchen fand ich schließlich mein Büro – unter dem Kürzel S-CC.

Der erste Tag

Der Empfang bei Eaton war allerdings sehr herzlich. Je ein persönliches Gespräch mit allen Verantwortlichen in der MarCom-Abteilung stand für mich am ersten Tag auf dem Programm. So lernte ich auch gleich, welche Aufgaben jeder Bereich hat. Da gibt es die Interne Kommunikation, Internet und Multimedia, Produktwerbung, Administration und natürlich Presse. Schon nach dem ersten Tag war klar, hier warten spannende und neue Aufgaben auf mich.

Internationales Arbeiten

Besonders interessant finde ich an meinem Praktikumsplatz, dass ich hier die Inhalte aus dem Studium wiederfinden kann. Bereits am ersten Tag ging es um Wafer und integrierte Schaltungen, etwas über das wir in Elektronik bereits gesprochen hatten. Durch mein Vorwissen fiel es mir so leichter mein Gegenüber zu verstehen. Auch die Internationalität kommt bei Eaton nicht zu kurz, die Mitarbeiterzeitschrift erscheint in 18 verschiedenen Sprachen und die Fachartikel zumindest auf Deutsch und Englisch. An der Wand fiel mir gleich ein Zettel auf, auf dem die Übersetzer für die einzelnen Sprachen aufgelistet waren. Meine Vorgesetzten sitzen an ganz verschiedenen Orten, wie der Schweiz, Österreich, USA oder den Niederlanden und im Büro wird deshalb in den Telefongesprächen genauso oft Englisch wie Deutsch gesprochen.

Ich bin gespannt wie sich die Arbeit in den nächsten vier Wochen entwickeln wird und freue mich schon, euch im nächsten Blogbeitrag davon zu berichten.

Nele van Leeuwen

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Über EatonIndustries

Als Spezialist für Energiemanagement erzielte die Eaton Corporation im Jahr 2011 Umsätze in Höhe von 16 Mrd. US-Dollar. Das Unternehmen zählt weltweit zu den Technologieführern im Bereich elektrischer Komponenten, Systeme und Dienstleistungen für sichere Stromversorgung, -verteilung und -steuerung. Die Produktpalette umfasst darüber hinaus Systeme und Dienstleistungen für Industrie- und Mobilhydraulik sowie Kraftstoffversorgungs-, Hydraulik- und Pneumatik-Systeme für den kommerziellen und militärischen Einsatz in der Luftfahrtindustrie. Das Unternehmen entwickelt zudem energiesparende und sichere Antriebssysteme für die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie. Eaton beschäftigt etwa 72.000 Mitarbeiter und vertreibt seine Produkte an Kunden in über 150 Ländern.
Homepage des Unternehmens

(Quelle: Eaton)