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Praxissemester bei... Eaton Industries

Messe SPS/IPC/Drives in Nürnberg

Viele Pressemitteilungen, eine Kundenzeitschrift, ein Messebesuch. Ein Praktikum bei Eaton Industries in Bonn hat viel zu bieten. Wie viel Aufwand und Vorbereitung eine Messe auch für die PR-Leute im Unternehmen bedeutet, konnte Nele van Leeuwen bei Eaton miterleben. // Von Nele van Leeuwen

5.12.2012 // Nach neun Wochen Praktikum bei Eaton in Bonn habe ich schon viel gelernt. Das tägliche frühe Aufstehen, sieben Stunden vor dem PC sitzen, die halbstündige Mittagspause um 12 – all das ist zur Routine geworden. Spannend ist es trotzdem – denn vergangene Woche fand mit die wichtigste Messe des Jahres für uns hier in Bonn statt: die SPS/IPC/Drives in Nürnberg. Dort präsentierten 1450 Aussteller ihre Lösungen für die elektrische Automatisierung – so auch Eaton.

Für die Presseabteilung heißt so eine Messe viel Arbeit. Konkret half ich beim Zusammenstellen der Pressemitteilungen. Kurz vor dem Druck kam dann der Entscheid von ganz oben: "Wir ändern nochmal das Boilerplate." Das Boilerplate ist der Standardtext, der unter jeder Pressemitteilung steht und grundlegende Informationen über das Unternehmen vermittelt. Bei uns hatte sich die Mitarbeiterzahl geändert. Zum Schluss waren die Pressemitteilungen aber alle gedruckt, in die Pressemappen einsortiert und in Kartons fertig gepackt für die Reise zur Messe.

Ebenfalls im Druck war die aktuelle "Solutions", das Kundenmagazin des Electrical Sector, EMEA. Sie wurde auf der Messe verteilt und musste deshalb frühzeitig fertiggestellt werden. Die meisten Artikel waren schon fertig, als ich bei Eaton anfing, drei News-Artikel habe ich allerdings selbst geschrieben. Als das erste Layout stand, ging es dann ans Eingemachte. Artikel mussten gekürzt, und Korrektur gelesen werden. Als es für einen Artikel keine Freigabe gab, mussten wir noch einmal umdisponieren und einen anderen Artikel mit in das Magazin nehmen. Nach der siebten Korrekturversion kam zum deutschen Layout auch noch das englische Layout dazu und nach der neunten Version und unzähligen Mails und Telefonaten hieß es dann endlich: "Ok wir schicken die Solutions in die Druckerei." Jetzt steht die frisch gedruckte Solutions 26 in den Ständern im Haus und liegt zur Mitnahme aus. Wer Interesse hat, findet diese auch im Internet.

Auch ich durfte mit zur Messe. Dienstags ging es mit dem ICE nach Nürnberg. Im Zug traf ich traf ich auch noch eine bekannte Azubine. Am Stand erhielten wir eine Standführung, was hilfreich war, denn so sah ich auch mal die Produkte, über die ich in den letzten Wochen geschrieben hatte. Insgesamt gab es natürlich viel zu sehen auf der Messe, die interessanterweise zu einem Großteil aus Männern bestand. Meine Aufgabe war es hauptsächlich sich umzuschauen und Fotos von der Messe und vom Stand zu machen. Außerdem durfte ich mit zum Videodreh und bei den Gesprächen mit den Journalisten dabei sein. Insgesamt waren die zwei Tage sehr spannend und ereignisreich.

Jetzt sind es noch zwei Wochen und dann geht dieses Praktikum leider schon zu Ende. Es war auf jeden Fall sehr hilfreich und interessant und ist wirklich zu empfehlen. Ab Januar fange ich dann bei einer Agentur für Wissenschaftskommunikation an. Dazu mehr im nächsten Blogeintrag.

Nele van Leeuwen

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